Kinderbibeltag in Heideck
Das ökumenische Kinderbibeltag-Team Heideck hatte am Buß- und Bettag für die Kleinen wieder ein lehrreiches und abwechslungsreiches Programm angeboten. Im Bürgerhaus St. Benedikt wurde das Wunder Jesu an dem Gelähmten spielerisch dargeboten. Anschließend durften die sieben Gruppen an unterschiedlichen Stationen basteln und sich ausprobieren.
Am einstigen Feiertag Buß- und Bettag sind berufstätige Eltern in Bayern froh, wenn sie für ihre schulpflichtigen Kinder vormittags eine Betreuung finden. In Heideck sorgt ein Team aus der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde dafür, dass die Kinder eine sinnvolle Beschäftigung mit religiösem Hintergrund finden. So kamen auch dieses Jahr 40 Buben und Mädchen in den großen Saal des Hauses St. Benedikt, um nach einem gemeinsamen Frühstück eine biblische Geschichte zu hören und deren Sinn anschließend spielerisch zu verinnerlichen. Dazu hatte das Kinderbibeltag-Team um Gabi Höfner-Kukula auch eine drehbare Kulisse für die Spielszene vorbereitet, in der Jesus, dargestellt von Adrian Klehr, einen gelähmten Mann heilt. Dem Markus-Evangelium ist zu entnehmen, dass so viele Menschen Jesus, der in einem Haus weilte, sehen wollten, dass von außen kein Durchkommen mehr zu ihm war. So deckten vier Freunde eines gelähmten Mannes kurzerhand das Haus ab, um diesen in einem Betttuch vor Jesus hinab zu lassen, damit er geheilt werde. Jesus vergab zunächst dem Kranken seine Sünden, was bei den anwesenden Schriftgelehrten auf Unverständnis stieß. Der Herr aber erkannte ihre Gedanken und fragte sie deshalb, was denn leichter sei, dem Gelähmten zu sagen, „vergeben sind deine Sünden oder steh auf und geh!“ Und Jesus befahl dem Gelähmten: „Steh auf, nimm dein Bett und geh nach Hause!“ Die Heilung des Gelähmten unterstreicht somit die Allmacht Gottes, Sünden zu vergeben.
Anschließend vertieften Renate Betz und Elke Scheuerlein emotional die Geschichte über die Freundschaft der fünf Männer und die Freude der Sündenvergabe und Heilung durch Jesus. Sodann stimmten alle mit Instrumentalbegleitung in das gemeinsame Lied „Jesus ist mein Freund“ ein. Für den kleinen Hungen zwischendurch stellte derweil das Küchenteam frisches Obst und Gemüse bereit.
Auf die Kinder der sieben Tischgruppen warteten sodann verschiedene Stationen in den Räumen des Hauses, die das Kinderbibeltag-Team vorbereitet hatte. So konnten Freundschaftsbändchen geflochten, Karten oder Briefe, die man an Freunde schickt, gestaltet oder eine Theaterkulisse der erlebten Bibelgeschichte in Kleinformat ausgemalt werden. Lecker war sicherlich das Bauen eines Häuschens aus Keksen, die mit Schokolade verbunden und mit Gummibärchen dekoriert wurden. Aus einer Schraube, mehreren Muttern und einer Beilagscheibe wurde ein Männchen für einen guten Freund gebastelt. Im großen Saal durften die Gruppen mit einem im Tuch liegenden Freund einen Parkur durchlaufen. Im Keller war dann der Teamgeist jeder Gruppe, die sich einen eigene Namen geben durfte, gefragt. Das waagrechte Stapeln von acht leeren Bierkästen gegen eine Wand wurde einmal geübt und beim zweiten Mal die dafür benötigte Zeit gemessen. Die Besonderheit dabei war, dass am Ende der Satz „Gemeinsam sind wir S T A R K“ zu lesen sein mussste.
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