Das Friedenslicht aus Betlehem kämpft gegen den kalten Ostwind in Heideck
Am Spätnachmittag des Heiligen Abends führten Kinder der Grundschule Heideck ein Krippenspiel vor dem Rathaus auf. Ein kalter Ostwind machte dabei die Herbergssuche von Maria und Josef, dargestellt von Marlene Pöllet und Valentin Bischof, in kalter Nacht für jeden nachvollziehbar.
Zum Einzug von Stadtpfarrer Sebastian Lesch mit vier Ministranten auf dem Marktplatz vor dem alten Rathauseingang intonierte das Bläserensemble der Familie Struller das Lied „Oh, du fröhliche“. Zwei der Ministranten hatten das Friedenslicht, das durch Pfadfindergruppen zuvor von Bethlehem in die ganze Welt verteilt wurde, an Fackeln aus der Pfarrkirche mitgebracht. In einer Feuerschale vor der kleinen Bühne wurde es sogleich eintzündet.
Religionspädagogin Gabi Höfner-Kukula begrüßte die vielen Familien, die im Karree um die Bühne standen. Unterstützt von einem Team, hatte sie mit Kindern der 2. bis 4. Klasse der Grundschule die Erzählung der Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Lukas geprobt. Und so berichteten Nele Förster und Hannes Meyer als Erzähler über den Besuch der schwangeren Maria bei ihrer ebenfalls schwangeren Base Elisabeth, den Befehl des römischen Kaisers Augustus, dass sich jeder an seinem Geburtsort registrieren lassen muss, die Herbergssuche von Maria und Josef, die Hirten auf dem Feld, denen die Engel erschienen und ihnen die Geburt des Heilands verkündeten. Auf der Bühne, die den Stall von Bethlehem symbolisierte, beteten schließlich die Hirten nach ihrer Wanderung das neugeborene Jesuskind in der Krippe an.
Am Ende ihres Krippenspiels stimmten die kleinen Darsteller das Lied „Lichter in der Dunkelheit“ an, das zu dem weihnachtlich beleuchteten Marktplatz sehr gut passte. Stadtpfarrer Lesch gab den Anwesenden noch einen kurzen Gedanken zu Weihnachten mit auf den Weg. „Die Registrierung der Menschen war vom Kaiser angeordnet,“ sagte er. Während dieses Menschentrubels wurde Jesus in der Stille geboren. „Lassen wir Jesus nicht allein,“ wünschte er sich. Auf alle Kinder wartete noch ein kleines Geschenk. „Aus dieser Karte könnt ihr eine Laterne basteln und ein LED-Licht hineinstellen,“ erklärte Lesch den Bastelbogen. Die Kollekte kommt einem Projekt des Kindermissionswerks in Bangladesch zugute. In Anbetracht des windigen Wetters empfahl Lesch, die Kerzen, die man erwerben konnte, am Friedenslicht in der Stadtpfarrkirche zu entzünden. Nach gemeinsamen Gebeten und dem Schlusssegen stimmten die Bläser das bekannteste aller Weihnachtslieder an - „Stille Nacht, heilige Nacht“.
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