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02.01.2026

Die Sternsinger waren in Heideck unterwegs

Im Abendgottesdienst am Neujahrstag wurden in der Stadtpfarrkirche die Sternsinger für Heideck und Laffenau ausgesandt. Die Kinder erbitten an den Häusern Spenden, die einem Projekt des Kindermissionswerkes in Bangladesch zugute kommen.

Vor Stadtpfarrer Sebastian Lesch und seinen Ministranten zog eine Schar von Sternsingern am Neujahrstag in die Stadtpfarrkirche zum Gottesdienst ein. Heuer beteiligen sich an der Sternsingeraktion 30 Schülerinnen und Schüler in acht Gruppen, die deutschlandweit durchgeführt wird. Sie steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Religionspädagogin Gabi Höfner-Kukula nahm Bezug auf die Lesung, in der es hieß: „Du bist nicht mehr Sklave, sondern Sohn und somit auch Erbe.“ Sklavenähnliche Verhältnisse herrschen leider heute noch in manchen Ländern der Erde. Zur Verdeutlichung für die Gläubigen, schlüpften Leonora Hohmann und Lotta Stauber in die Rolle von zwei Kindern, die in Bangladesch arbeiten müssen, statt die Schule weiterhin besuchen zu dürfen. Die Billigkleider und Süßigkeiten, die sie unter ausbeuterischen Bedingungen mit ihren Händen herstellen, sind für den Export bestimmt. Gerne würden sie weiter zur Schule gehen, wenn die Armut in ihren Familien sie nicht zum Gelderwerb zwingen würde. Die Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich vor Ort ein, Kinder aus diesen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Stadtpfarrer Lesch den Sternsingern und ihren Betreuerinnen, die in ihrer Freizeit, bei kaltem Wetter von Haus zu Haus unterwegs sind und das C-M-B, Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus), an die Eingangstüren schreiben. Nach dem Segen sandte Lesch die Kinder offiziell aus. Am nächsten Morgen versammelten sich die Gruppen bei leichtem Schneefall vor der Stadtpfarrkirche, um in Heideck, Laffenau und in der Seiboldsmühle ihre Segensgebete zu sprechen. Die Sternsingergruppen in den anderen Orten des Pfarrverbands werden in den nächsten Tagen ausgesendet und sind am 3., bzw. 6. Januar unterwegs.