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22.07.2022

Acoustic Open Air in Thalmässing

5 Bands, 400 Zuhörer, 26 Grad, Bob Dylan und viel Atmosphäre. Das 9. Acoustic Open Air in Thalmässing war ein voller Erfolg.

Eröffnet wurde das Festival mit „Mr. Tambourine Man“ gesungen und gespielt von BlackByrd. Allerdings ohne Sängerin Christine Schabdach, die fiel nämlich krankheitsbedingt aus.

Nach BlackByrds erstem Set war Polaroid aus Hilpoltstein an der Reihe. Obwohl die Sängerin kurz vorher erkrankt war, war von stimmlichen Schwächen nichts zu hören und die vier Gitarristen der Band setzten rockige Akzente.

Mit einem Harp-Solo leitete Jürgen Pfaller, Schlagzeuger der Formation E-coustiX den nächsten Auftritt ein. Mit vier Musikern und drei Stimmen brachten E-coustiX vor der mittlerweile bunt beleuchteten Fassade der Thalmässinger Kirche Klassiker wie „Revolution“ von Tracy Chapman oder „Whiskey in the Jar“ von Thin Lizzy in einem ganz neuen Gewand auf die Bühne.

Auf die Zerbrechlichkeit unserer Welt machte das Trio breitenhuber & waldmüller & konz gleich mit ihrem ersten Stück „Fragile“ von Sting aufmerksam. Es folgte der Anti-Kriegs-Song „Blowin in the wind“ als 6/8 Blues-Rock. „Wie kann es sein, dass ein Stück von Bob Dylan, das fast 60 Jahre alt ist, leider immer noch so aktuell ist?“, fragte Ottmar Breitenhuber.

Die Eukalyptischen Reiter kämpften sich durch die 70er und 80er Jahre. Dabei zeigten die vier Musiker ein erstaunlich hohes, musikalisches Niveau. Den großen Applaus des Publikums hatten sich die Reiter redlich verdient.

Zum Abschluss spielte traditionellerweise wieder BlackByrd. Die allerletzte Zugabe bildete unter dem Thalmässinger Nachthimmel das vollkommen acapella gesungene „Go to sleep you little baby“ aus dem Film „O brother, where are though?“