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28.06.2025

1. Brunnenfest in Heideck

Zum Patrozinium Johannes der Täufer gab es jahrelang das Pfarrfest am Marktplatz von Heideck. In der Nach-Corona-Zeit fanden sich im Pfarrverband Heideck-Laibstadt-Liebenstadt-Thalmässing nicht genügend Freiwillige, um diese Tradition fortzusetzen. Deshalb feierte man jetzt nach dem Samstagsabendgottesdienst nur ein kleines Pfarrfest mit einer Besonderheit im Pfarrhof.

In der Vorabendmesse predigte Stadtpfarrer Sebastian Lesch, für die heutige Zeit ungewohnt, von der Kanzel ohne Mikrofon. Der Inhalt bezog sich natürlich auf den Patron der Stadtpfarrkirche, St. Johannes der Täufer. „Er müsse weniger werden, und Christus mehr,“ sagte einst der Prophet von sich und so sang es dann auch die Kirchengemeinde in einem Lied. Nach der Messe lud Lesch zur Segnung des Brunnens im Pfarrhof, der nun nach über einem Jahr seit seiner Freilegung wieder voll funktionsfähig ist.

Im Rahmen eines kleinen Pfarrfest, das der Pfarrgemeinderat dort organisiert hatte, dankte Lesch allen Helfern, die es ermöglichten, dass nun mit Handschwengel- und Elektropumpe der Pfarrgarten bewässert werden kann. Dies waren Marcus Hohmann, Josef Wiesmüller, Georg Hafner, Erwin Heckl, Xaver Fiegl, Siegfried Allmannsberger, Josef Ramsenthaler, Hubert und Lydia Schynoll, Johann Stadlbauer sowie Martin Danninger von der unteren Denkmalschutzbehörde. Nach dem Segensgebet füllte der Stadtpfarrer die Schwengelpumpe mit Weihwasser und nach einigen Hebelbewegungen, sprudelte das Brunnenwasser in eine Wanne. Anschließend entzündete Stadtpfarrer Lesch mit seinen Ministranten in einer Feuerschale das Johannifeuer.

Musikalisch wurde diese Feierstunde von den Trellerschwestern umrahmt. Dieser neu gegründete Chor geht auf die Initiative von Jenny Störr und Martina Sanna zurück, die sich seit Anfang des Jahres im Haus St. Benedikt zum Üben treffen. „Wir sind ein alternativer Chor, der nicht so perfest ist, aber Freude am Singen moderner Lieder hat,“ stellte Störr den etwa 20-köpfigen Frauenchor vor. Die fünf rythmischen Lieder luden selbtverständlich zum Mitklatschen ein.